13 Regeln, um dein Geld vor Inflation zu schützen und Vermögen aufzubauen


„Eine Investition in das eigene Wissen bringt die besten Zinsen.“
- Benjamin Franklin
arvy's Τeaser: Inflation ist unvermeidlich, aber nicht unbesiegbar. Mit diesen 13 Regeln kannst du deine Kaufkraft schützen, Vermögen aufbauen und Krisen gelassen überstehen. Der Schlüssel liegt in Frühstart, Disziplin und stetigem Lernen – und darin, nicht nur dein Geld, sondern auch dich selbst wachsen zu lassen.
In dieser Folge spreche ich mit Thierry Borgeat, Co-Founder von arvy, über die wichtigsten Finanz- und Lebenslektionen, die dich wirklich weiterbringen. Von Inflation, Dollar-Cost-Averaging bis hin zum Zinseszinseffekt – Thierry erklärt, wie du dein Geld klug einsetzt und welche Fehler dich teuer zu stehen kommen können. Keine leeren Versprechen, kein „Get Rich Quick“-BlaBla– nur echte Fakten und harte Wahrheiten, die du kennen musst.
Inflation wirkt wie ein stiller Dieb – du merkst es kaum, aber Jahr für Jahr frisst sie an der Kaufkraft deines Geldes. In der Schweiz lag die durchschnittliche Inflation in den letzten Jahrzehnten bei rund 2 % pro Jahr.
Das klingt harmlos, aber nach 30 Jahren sind aus 100 CHF nur noch rund 54 CHF geworden.
Wer sein Geld einfach auf dem Sparkonto liegen lässt, verliert sicher. Doch mit den richtigen Strategien kannst du der Inflation ein Schnippchen schlagen und dein Vermögen nachhaltig wachsen lassen.
Hier sind 13 bewährte Regeln, die dir dabei helfen – inspiriert von den erfolgreichsten Investoren der Welt.
Inflation bedeutet, dass Waren und Dienstleistungen teurer werden.
Verdienst du nicht entsprechend mehr oder wächst dein Vermögen nicht mindestens im gleichen Tempo, wirst du real ärmer.
Beispiel: Wenn Brot heute 3 CHF kostet und in zehn Jahren 4 CHF, bekommst du für denselben Betrag weniger – und zwar jedes Jahr ein bisschen weniger.
Merke: Wer nicht investiert, verliert. Sparbuch und Tagesgeld reichen langfristig nicht aus.
Aktien, Immobilien, Rohstoffe oder Beteiligungen sind Sachwerte und Realwerte – sie repräsentieren echte wirtschaftliche Güter. Wenn Preise steigen, steigen oft auch ihre Werte. Unternehmen können Preise anpassen und so ihre Gewinne sichern – davon profitierst du als Aktionär.
Beispiel: Luxusmarken wie Hermès oder Ferrari erhöhen regelmässig ihre Preise und behalten trotzdem ihre Kundschaft. Als Investor wächst dein Anteil mit.
Viele warten auf den „richtigen Moment“. Die Wahrheit: Den perfekten Einstiegszeitpunkt erkennst du nur rückblickend. Was zählt, ist Zeit im Markt – nicht das perfekte Timing.
Praxis-Tipp: Wer vor 30 Jahren 10.000 CHF in den MSCI World investiert hat, sitzt heute trotz Crashs und Krisen auf einem Vielfachen seines Einsatzes.
Lege monatlich einen festen Betrag an – unabhängig davon, ob die Kurse hoch oder niedrig sind.
So kaufst du mal teurer, mal günstiger, und senkst deinen durchschnittlichen Einstiegspreis.
Ausserdem nimmst du Emotionen aus dem Spiel.
Beispiel: 500 CHF pro Monat in einen ETF über 20 Jahre = Vermögen im sechsstelligen Bereich, selbst bei moderaten Renditen.
Statistisch ist es oft besser, einen grösseren Betrag sofort zu investieren, als ihn über Monate zu strecken.
Denn die Märkte steigen langfristig häufiger, als dass sie fallen.
Aber: Das setzt voraus, dass du mental mit möglichen kurzfristigen Rücksetzern umgehen kannst.
Bevor du investierst, brauchst du ein finanzielles Sicherheitsnetz: 3–6 Monatsausgaben auf einem Tagesgeldkonto.
Das gibt dir Freiheit – und verhindert, dass du bei Markteinbrüchen aus Zwang verkaufen musst.
Hebel kann Gewinne verstärken – aber auch Verluste verheerend machen.
Ein einziger Crash kann dich auslöschen, wenn du auf Kredit investierst.
Investiere nur Geld, das du wirklich besitzt.
Wiederangelegte Gewinne wachsen exponentiell.
Je länger dein Geld investiert ist, desto stärker wird dieser Effekt.
Warren Buffett verdankt den Grossteil seines Milliardenvermögens nicht nur guten Investments, sondern auch über 70 Jahren ununterbrochenem Investieren.
Teile 72 durch deine jährliche Rendite und du weisst, wie lange es dauert, bis sich dein Kapital verdoppelt.
Beispiel: Bei 8 % Rendite → 72 ÷ 8 = 9 Jahre.
Marktschwankungen sind keine Katastrophe, sondern normal.
Ein Rückgang um 10–20 % passiert fast jedes Jahr irgendwo am Markt.
Die erfolgreichsten Investoren kaufen nach, wenn andere verkaufen.
Mentaler Trick: Stell dir vor, Aktien sind im „Sale“, wenn die Kurse fallen.
Ob Krypto-Hype, Pennystocks oder dubiose Plattformen: Die Wahrscheinlichkeit, Geld zu verlieren, ist hier deutlich höher als die Chance auf einen grossen Gewinn.
Langfristiger Vermögensaufbau funktioniert nicht über Glück – sondern über Disziplin.
Viele erhöhen ihre Ausgaben, sobald das Einkommen steigt. Das nennt man „Lifestyle Inflation“.
Besser: Einkommenserhöhungen zu einem festen Prozentsatz investieren. So wächst dein Vermögen deutlich schneller.
Die beste Rendite bringt oft nicht die Börse, sondern du: Weiterbildung, Gesundheit, neue Fähigkeiten und Netzwerke steigern dein Einkommen und deine Chancen auf lukrative Gelegenheiten.