Über die Kunst, Geld bewusst einzusetzen

Oktober 28, 2025 3 Minuten Lesezeit

von Morgan Housel

“Seit Jahren schreibe ich darüber, wie man Geld vermehrt. Doch fast niemand spricht darüber, was man mit dem Geld tun soll. Ausgeben ist keine Wissenschaft – es ist Kunst. Es ist persönlich, widersprüchlich, durchzogen von Neid, Reue und Identität.” – Thierry, Co-Founder arvy

Über die Kunst, Geld bewusst einzusetzen: Einfache Entscheidungen für ein reiches Leben von Morgan Housel verlagert den Fokus von Vermögensaufbau zu wie wir das, was wir verdient haben, nutzen. Nachdem er in The Psychology of Money dargelegt hat, wie wir verdienen, sparen und investieren sollten, und in Same as Ever untersucht, was in einer sich wandelnden Welt beständig bleibt, taucht Housel nun in die Psychologie des Ausgebens ein. Er argumentiert, dass Ausgeben kein Schema ist, sondern eine Kunst – geprägt von Identität, Werten, Neid, Reue und Prioritäten.

10 wichtige Lektionen von Über die Kunst, Geld bewusst einzusetzen

  1. Ausgeben ist eine Kunst, kein Schema
    Es gibt kein universelles Ausgabenrezept. Was für dich funktioniert, kann für jemand anderen falsch sein – abhängig von Werten, Erfahrungen und Zielen.
  2. Geld kann zur Falle werden, wenn du seine Rolle nicht definierst
    Viele verwenden Geld als Messlatte für sozialen Status statt als Werkzeug, um ihr Leben zu verbessern – lassen Neid und gesellschaftlichen Druck Entscheidungen lenken.
  3. Erwartungen zählen mehr als Einkommen
    Dein Glück hängt oft weniger davon ab, was du verdienst, als davon, was du erwartest. Wer seine Erwartungen mit seiner Lebensrealität abstimmt, ist eher zufrieden.
  4. Reue ist ein starker Kompass
    Gestalte dein Ausgeben so, dass du später weniger bereust – z. B. nicht genug Zeit mit Familie, zu wenig Investitionen in Gesundheit oder Lebenssinn.
  5. Investiere in das, was dein Leben verstärkt, nicht in das, was Eindruck schindet
    Manche Ausgaben schaffen echten Wert – etwa gemeinsam genutzte Erlebnisse, Bildung oder Freundschaften – andere dienen lediglich dem äusseren Bild.
  6. Lass Ausgaben nicht deine Identität definieren
    Wenn Käufe bestimmen, wer du bist, lebst du womöglich für äussere Anerkennung, nicht für dein eigenes Glück.
  7. Gib dem Rennen eine Drossel – der langsamste Weg kann der stabilste sein
    Housel warnt vor dem Drang, aufzurüsten oder ständig mitzuhalten. Wohlstand entsteht oft durch Zurückhaltung und Konsistenz.
  8. Psychologie übertrumpft Logik beim Ausgeben
    Gefühle wie Neid, Angst oder Reue treiben Ausgaben häufiger als rationale Kalkulationen. Wer sie erkennt, gewinnt Kontrolle.
  9. Wahrer Wohlstand liegt oft in Unsichtbarem
    Das wertvollste Ausgeben ist oft das, was man nicht sieht – ein Zuhause, das man liebt, gute Beziehungen, geistige Gesundheit.
  10. Glück durch Ausgeben ist indirekt, aber erreichbar
    Geld erzeugt nicht direkt Freude – aber durch bewusste Verwendung kann es Hindernisse beseitigen, Zeit freischaufeln, Beziehungen unterstützen und dir helfen, gemäss deiner Werte zu leben.


The Art of Spending Money (And Why Most of Us Get It Wrong) | Morgan Housel & Jay Papasan

arvy’s Fazit: Nachdem Morgan Housel in The Psychology of Money gezeigt hat, wie man Vermögen aufbaut, und in Same as Ever geerdet präsentiert, was in unsicheren Zeiten konstant bleibt, führt uns The Art of Spending Money ins Herzstück: wie wir ausgeben. Die wichtigste Erkenntnis: Geld kann echte Lebensqualität bringen – aber nur, wenn es bewusst, werteorientiert und mit Bedacht eingesetzt wird, nicht als Mittel zur Selbstdefinition oder sozialem Wettkampf.

English Version

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