Warum Cash langfristig ein stiller Vermögenskiller ist


Viele Anleger halten Cash für die sicherste Option, um Vermögen zu sichern. Doch ist es wirklich eine kluge Wahl, Bargeld langfristig zu halten? Ein genauer Blick auf die Zahlen beweist das Gegenteil: Cash verliert über Zeit nicht nur an Wert durch Inflation, sondern liefert auch im Vergleich zu den Kapitalmärkten wie dem S&P 500 eine schockierende Underperformance.
Seit 1928 hat Cash im Vergleich zum S&P 500 massiv unterperformt. Die folgende Grafik macht dies deutlich:
Das bedeutet: Wer sein Vermögen in Cash hält, verliert im Vergleich zu Aktien über Jahrzehnte an Kaufkraft und verpasst enorme Wachstumschancen.

Inflation – der unsichtbare Feind
Auch wenn dein Geldbetrag auf dem Konto gleich bleibt, verliert es durch Inflation stetig an Kaufkraft. Über die letzten 30 Jahre ist der Wert des US-Dollars um über 54% gesunken, wie der zweite Chart eindrucksvoll zeigt. Mit anderen Worten: Was du heute mit 100 Dollar kaufen kannst, kostet in Zukunft weit mehr.
Fehlende Renditen
Während Cash kaum oder gar keine Rendite liefert, bietet der S&P 500 eine durchschnittliche jährliche Rendite von ca. 10% (vor Inflation). Mit Dividenden und Kurssteigerungen wächst dein Vermögen im Aktienmarkt erheblich – eine Chance, die du mit Bargeld verpasst.

Die zweite Grafik illustriert das Wachstum des S&P 500 in den letzten 30 Jahren: +960% (inflationsbereinigt!). Währenddessen fiel die Kaufkraft des US-Dollars dramatisch. Der Unterschied zeigt klar: Cash mag kurzfristig ein sicherer Hafen sein, aber langfristig ist es der Aktienmarkt, der die Krone trägt.
Cash mag „King“ sein, aber nur kurzfristig. Wer wirklich langfristig Vermögen aufbauen möchte, sollte den Aktienmarkt nutzen. Die Daten sprechen eine klare Sprache: Mit Cash verlierst du – mit einem durchdachten Investmentplan gewinnst du.